Die Rolandsstatue
Der Bremer Roland ist ein insgesamt über zehn Meter hohes Ritterstandbild, das seit 1404 auf dem Marktplatz steht. Diese Statue eines Ritters mit blankem Schwert symbolisiert die Freiheitsrechte der Bremer Bürgerschaft und trägt das Reichswappen auf dem Schild. Die Statue wurde mehrere Male überarbeitet und auch unterschiedlich bemalt. Der Kopf wurde während des zweiten Weltkriegs aus Furcht vor Zerstörung durch eine Kopie ersetzt, das Original ist im Focke-Museum ausgestellt.
Roland hieß vermutlich ursprünglich Hruotland und wurde als Paladin Karls des Großen durch das Rolandlied bekannt. In diesem epischen Heldenepos wird beschrieben, wie Roland als Führer der Nachhut durch Verrat in einen Hinterhalt gerät und letztendlich der Übermacht unterliegt. Karl und das Hauptheer kommen zu spät, besiegen aber die Heiden und leiten so die Reconquista ein.